Institut für Erziehungswissenschaft

Aktuelle Publikation

Anna-Sophie Kruscha: Vom Erinnern und Vergessen. Zum Verrücken der Geschichte der Erziehungswissenschaft nach 1945. In: M. Rieger-Ladich/ R. Casale /F. Petrik/P. Rojahn/ W. Meseth (Hg.): Rhetorik der Inklusion, Praxis der Exklusion. Selbstbeobachtungen der Erziehungswissenschaft. Weinheim: Beltz Juventa 2026, S. 85-101.

Anna-Sophie Kruscha: Polytechnische Bildung. Überlegungen zur Geschichte des Bildungsbegriffs in der DDR. In: A. Axtmann/ O. Sukrow (Hg.): Schwerpunkt: Politischer Bildungsbau. Göttingen. Kunst und Politik, Band 26. 2025, S. 99-103.

Anna-Sophie Kruscha: Heinz-Elmar Tenorth/Ulrich Wiegmann: Pädagogische Wissenschaft in der DDR. Ideologieproduktion, Systemreflexion und Erziehungsforschung. Studien zu einem vernachlässigtem Thema der Disziplingeschichte deutscher Pädagogik (Bad Heilbrunn 2022). In: EWR 23 (2024), Nr. 2 (Veröffentlicht am: 7. Mai 2024), URL: ewrevue.de/2024/05/paedagogische-wissenschaft-in-der-ddr/

4. Werkstatt bildungsgeschichtliche DDR-Forschung in Kooperation mit der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) in Berlin

Am 26. und 27. Februar 2026 fand in Kooperation zwischen der Allgemeinen Erziehungswissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal und der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) in Berlin die 4. Werkstatt bildungsgeschichtlicher DDR-Forschung statt. Die Veranstaltung brachte Forschende in unterschiedlichen Qualifikationsphasen – von Studierenden über Promovierende bis hin zu Postdocs – in einen intensiven Austausch.

Besonders hervorzuheben ist die Vielfalt der Formate: Neben Vorträgen wurden Workshops, gemeinsame Quellenarbeiten sowie eine Lesung aus einer aktuellen Qualifikationsarbeit realisiert. Diese Verbindung unterschiedlicher Zugänge eröffnete produktive Perspektiven auf zentrale methodologische, erkenntnistheoretische und historische Fragestellungen der DDR-Bildungsforschung. Zum Programm.

Die Werkstatt bot damit einen in dieser Form seltenen Raum für kooperative Reflexion und Vernetzung innerhalb der bildungsgeschichtlichen DDR-Forschung. Der offene und konzentrierte Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche Formate für die Weiterentwicklung des Forschungsfeldes sind.